Wenn Angst uns den Atem verschlägt

Die Begegnung mit einer Patientin oder einem Patienten, die bzw. der schon viel zu lange leidet, steht im Mittelpunkt eine Ethik der Konsequenzen, die das Risiko eines gelebten Lebens im Werden einfordert:

 

Wenn Dunkelheit über unser Leben hereinbricht, wenn Zweifel unsere Herzen beschleicht, wenn Stille uns bedrückt, wenn Angst uns den Atem verschlägt, dann keimt Hoffnung in den Zwischenräumen. Wenn das Problem unlösbar erscheint, wenn der Alltag ausweglos wirkt und die Türen der Nacht unwiderruflich zugeschlagen sind, dann öffnet ein diskretes Licht den Weg und zeigt eine Richtung in die Zukunft.

 

Beer, B. (2025). Leitartikel. La Liberté, den 24. Dezember, 1 (eine Seite).

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